Kraniche
“Nach Nachtigallen, Blaukehlchen oder Waldkäuzchen hat der 60-Jährige Ornithologe nun die in Literatur und bildender Kunst beliebten Kraniche belauscht. Im Herbst ziehen die anmutigen Grus grus von ihren Brutgebieten im hohen Norden ins Winterlager nach Spanien und Afrika. Auf dem weiten Weg machen sie einige Wochen lang an der Ostseeküste zwischen Rostock und Rügen Station. Tilgner legte sich auf die Lauer und hörte nicht nur Tausende von Kranichen im Schlaf murmeln und im Flug crescendo schreien, sondern auch Bläss- und Graugänse schnattern, Goldhähnchen zwitschern, den Brachvogel rufen, ein Rotkehlchen ,tixen‘ und natürlich das Meer rauschen, grollen, singen … Wer sich die aufregende Naturmusik mittels Kopfhörern hineinzieht, riecht, wenn das Kranichjunge piepst, die frische Meeresluft und sieht, wie sich das Schilf im Wind beugt.” – WIRTSCHAFTSWOCHE -
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