Bezaubernder Frühling

Riedkonzert


Im Frühjahr und Sommer sind die weiten Schilf- und Riedgebiete im internationalen Natur- und Vogelschutzgebiet Vorarlberger Rheindelta an der Mündung des Rheins in den Bodensee mit ihren ausgedehnten Flachwasserzonen nicht nur für das Auge, sondern auch für das Ohr ein großartiges Erlebnis. Die Riede am Bodanrück – einem Bergrücken zwischen Gnadensee und dem Überlinger Bodensee – bilden mit ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt sowie den sie umgebenden Wäldern und Feldfluren eine abwechslungsreiche Landschaft, die in Mitteleuropa einzigartig ist.

In seinem „Riedkonzert“ hat Walter Tilgner einige besonders markante Frühjahrsaufnahmen zusammengestellt, die im Laufe von zwei Jahrzehnten im Vogelschutzgebiet Rheindelta und am Bodanrück entstanden sind.

Walter Tilgners CD vermittelt einen Eindruck von der faszinierenden Schönheit und klanglichen Vielfalt der Bodenseelandschaft im Frühling.

Inhalt:

Riede im Vogelschutzgebiet Rheindelta:

Bodensee-Wasserwellen am Riedspitz,
Geschrei der Lachmöwen, Wasserwellen,
Morgenstimmung im Schilfgürtel, Kleinspecht,
Waldohreule, Drosselrohrsänger, Wasserralle, Teichrohrsänger mit Donnergrollen und Regen, Wasserwellen und Teichrohrsänger

Riede am Bodanrück:

Konzert von Seefröschen und Teichfröschen,
Erdkröten und Regen, Kiebitze,
Wasserralle und Zwergtaucher,
Waldkäuze und Große Rohrdommel,
Kolbenenten, Reiherenten, Kuckuck,
Springfrosch, Graugans,
Laubfrösche und Donner,
Lachmöwen und Graureiher,
Zwergdommel und Teichfrösche




SÜDKURIER KONSTANZ:

“Wer die CD einlegt, die Starttaste drückt und den Kopfhörer aufsetzt, kann völlig in dieNatur abtauchen. Die Hörbilder des 71-Jährigen sind zwar “komponiert”, doch es sind alles Originalaufnahmen ohne Musikbegleitung. Es ist kein einzelner Vogel zu hören, sondern die ganze Umgebung. [...] Die Aufnahmen bieten nicht nur Naturliebhabern oder gestressten Menschen Entspannung. Die Wiener Staatsoper nutzt sie, wenn sie Naturstimmen für ihre Produktionen braucht. [...] Manche Aufnahme dürfte zur Rarität werden. Denn unverfälschte Eindrücke in der Natur sind selten geworden. Wo ist heute noch eine Rohrdommel zu hören? Im Bündlisried, Walter Tilgner hat sie verewigt.”